Fotos: R. Köfferlein und M. Lohner
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| Das hatte es bei den SWW so noch nicht gegeben: Beim Herbstfest am 20. Oktober gelang es, gleich sechs Vertreter der in Deutschland verbreiteten Religionen für eine Teilnahme am ökumenischen Gottesdienst zu gewinnen, der vom Chor der Werkstatt für Sehgeschädigte begleitet wurde. |
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Im vergangenen Jahr war es vor allem die Vielfalt der gastronomischen Speisen, die die über zwanzig verschiedenen Ethnien der Bewohner und Mitarbeiter unserer Behinderteneinrichtung repräsentierte. Dieses Mal kam die weltanschauliche Offenheit und Toleranz, wie sie im Leitbild der SWW verankert ist, durch eine evangelisch-lutherische Pfarrerin, einen katholischen Pater, einen griechisch-orthodoxen Theologen |
| und je einen Vertreter des Judentums, des Buddhismus und des Islam zum Ausdruck (wobei letzterer krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste). Sie alle beteten gemeinsam mit den Besuchern des Gottesdienstes für den Frieden. |
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| Eine Passage des reihum vorgetragenen Gebetes lautete: |
Hilf jedem und jeder von uns,
den eigenen Beitrag zur Verständigung
und das eigene Opfer für den Frieden zu geben,
damit wir in Frieden mit uns selbst
und in Frieden mit unseren Mitmenschen leben.
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Diese friedvolle und entspannte Atmosphäre übertrug sich auf das gesamte Fest, das daher nicht nur vom Wetter her unter einem gutem Stern stand. Am Tag zuvor war die Kunstausstellung körperbehinderter Künstler der Stiftung Pfennigparade aufgebaut worden, die am 7. November um 19.00 Uhr mit einer Vernissage offiziell eröffnet wird. Künstler der Groupe Smirage und der MOUSE ART nahmen am Fest teil und standen dem Publikum für Fragen zur Verfügung.
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| Bereits im Eingangsbereich empfing das Hohenloher Drehorgel-Orchester die Besucher mit altbekannten Weisen und manches Paar wagte gleich ein Tänzchen. Vor der Pforte setzten Kürbisse und verschiedene Kohlsorten, die der Verein Lichtblick e.V. zur Verfügung gestellt hatte, mit ihren Herbstfarben einen kräftigen und fröhlichen Akzent. |
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 | Eine der Hauptattraktionen war der Kunsthandwerkermarkt im Freigelände und auf allen Etagen des Werkstattgebäudes. Im Erdgeschoss präsentierten Judith Eberl-Gerber von der SWW-Töpferei und der Holzdrechsler Simon Platteder ihre kunstvollen Objekte. |
Der Innenhof verwandelte sich in ein ländliches Idyll. Hier grasten friedlich Esel und Schafe des Schäfers Christian
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 und ließen sich zur Freude von Groß und Klein streicheln.
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 | Gleich nebenan zeigte der Blumenladen Cordula die hohe Kunst des Blumenbindens. Die sorgfältig arrangierten Sträuße, in die zusätzlich Früchte eingebunden waren, bezauberten die Besucher. |
 | Im Gymnastikraum ebenso wie auf den unteren Fluren gab es auch in diesem Jahr wieder köstliche Speisen. Die Mitarbeiter der Hauswirtschaft, der Wohngruppen, der Werkstatt und der Förderstätten hatten zu Schürze und Kochlöffel gegriffen und keine Mühe gescheut, um ihre Gäste mit internationalen Leckerbissen zu verwöhnen. Dieser gastronomische Bereich trug entscheidend zum Erfolg des Festes bei. |  |
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| Die Ausrichtung des Flohmarkts im ersten Stock hatte gleichfalls der Verein Lichtblick e.V. übernommen und so wanderte manches Schnäppchen mit nach Hause. |
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 | Eigens aus Jena angereist war Christa Frey und mit ihr eine große Zahl von Teddybären. Die liebenswürdigen Geschöpfe stammen aus eigener Produktion. |
| In der SWW-Weberei zeigte Mitarbeiterin Helga Leinberger u.a. Sitzkissen und Teppiche |  |
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 | und teilte die Räume mit der Künstlerin Marianne Jäntschi, die dieses Angebot mit Patchwork-Arbeiten und Schmuck ergänzte. |
| Auf den letzteren Bereich hatte sich Sanya Prlac spezialisiert und bot für ein modisches Outfit eine Fülle von Accessoires. |  |
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Fantasievolles Metallkunstwerk mit praktischem Nutzwert präsentierte Mitarbeiter Gabriel Miller in den Räumen der SWW-Montage. |
| Zu einer genussvollen Kaffeepause während des Einkaufsbummels lud das vom Lions-Club Nymphenburg ausgerichtete Café ein mit ausgezeichneten Kuchen und Torten. |  |
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Besonderer Clou: Oskar Werner live am Steinway-Flügel. Mit seiner ausdrucksvollen Stimme ließ er den Nachmittag zu einem besonderen musikalischen Erlebnis werden. |
| Konnte es bei dieser Fülle von Attraktionen noch eine Steigerung geben? Wer bei dem abendlichen Konzert der Helena Gospel Spirit mit dabei war, für den war dies keine Frage. Bei ihrem Benefizkonzert zugunsten unseres Hauses war die spontane Freude der Betreuten und die große Begeisterung des Publikums für alle ja unmittelbar zu erleben. |  |