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Theaterpremiere
"Der Ausflug"
Bilder von der Generalprobe
SWW-Theater |
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Unsere Theatergruppe hat seit 2002 bereits
Stücke wie „Der Garten“ gespielt und im vergangenen
Jahr ein Gedicht von Ernst Jandl in
Szene gesetzt, schon damals unter der Regie
von Sacha Anema. In diesem Jahr geht es um
zeitlose Themen, wie sie auch im Märchen gestaltet
werden: Aufbruch
und Heimkehr, Angst vor
dem Unbekannten, nie
nachlassende Wünsche,
Bewähren
in Gefahren
und
Entdeckung verborgener Kräfte. |
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Bei diesem "Ausflug" in die Erlebniswelt
menschlicher Grunderfahrungen
werden unsere Protagonisten
von einer professionellen Tänzerin und einer
Texte vortragenden Schauspielerin begleitet.
Diese Akteure bringen, gemeinsam mit den
drei Assistentinnen, eine weitere Dimension in
das Geschehen ein und setzen Kontrapunkte. |
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| Theaterarbeit mit Sehgeschädigten |
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"Wie man geht, wie man spricht, wie man sitzt, der
Zustand des Bewusstseins, der Ort des Bewusstseins:
all das ändert sich, wenn man auf der Bühne ist."
- Robert Wilson -
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Blinde und Sehbehinderte befinden sich bereits
im Alltag in einer unfreiwilligen Bühnensituation: |
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In der Öffentlichkeit ziehen sie rasch neugierige oder besorgte Blicke auf sich.
Bewusst geleistete Theaterarbeit hilft zunächst einmal, durch die spielerische
Erweiterung eigener sprachlicher und körperlicher Ausdrucksformen mit solchen Situationen
leichter umzugehen. |
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Der pädagogische und therapeutische Nutzen ist dabei keinesfalls gering zu veranschlagen. Die Akteure
lernen die Bewegungsmuster ihres Körpers besser kennen und gezielt einzusetzen. Die Darstellung starker
Gefühle wie Angst, Freude oder Hunger trägt dazu bei, innere Spannungen zu kanalisieren und Blockaden
zu lockern. |
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Lautes Reden und Schreie haben auch von daher ihren Sinn, wie denn überhaupt
die Proben genauso wertvoll sind wie die eigentliche Aufführung. |
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Eine ernst zu nehmende Theaterarbeit,
auch mit Sehgeschädigten, bietet jedoch zugleich eine künstlerische Perspektive.
Ausgangspunkt ist stets die Persönlichkeit des Darstellers, wobei Ungenormtes nicht
abgeschliffen, sondern ebenso wie besondere Fähigkeiten als Potenzial erkannt wird. Bewährte Gestaltungsmittel
sind chorisches Sprechen und choreografierte Schritte. Dass Blinden die Inspiration
durch nonverbale Kommunikationselemente weitgehend fehlt, stellt eine Herausforderung
dar. Ziel bleibt es, "Blindheit" auf der Bühne nicht unsichtbar, sondern unwichtig zu machen. |

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| Mitwirkende |
| SWW-Theatergruppe "Blindgänger": |
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Astrid Daschner
Tamara Ebner
Carolin Essler
Manfred Gutermann
Julia Maier
Stefanie Matzner
Maryna Pevzner
und zugleich Akkordeon: Markus Wiedemann |
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mit: Susie Wimmer, Tänzerin
Monika Manz, Schauspielerin |
| Assistentinnen: |
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Mareike Bähr
Marie Louise Bähr
Kunigunde Thiess
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| Regie und Konzept: |
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Sacha Anema |
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