Die Fraunhofer fanden vor über 25 Jahren in der
gleichnamigen Münchner Musik- und Theaterkneipe
zusammen. Richard Kurländer, schon in
seiner Jugend fasziniert von Tobi Reiser und der
Stubenmusik, begeisterte Heidi Zink für das
Hackbrett. Beide unterrichteten an Sepp Eibls
Schule für bayerische Volksmusik. Kurländer
war es auch, der Gary Zink als Bassist gewann.
Die Musiker brachten es seither zu einem eigenen
Fraunhofer-Saitenmusik-Sound: Auf ihren
Reisen entdecken sie für sich immer wieder
Neues, auf der neuen CD z. B. in einer Appenzeller
Hackbrett-Schule die beiden Tänze von
Fraunhofer Saitenmusik
Gerhard Zink, Heidi Zink und Richard Kurländer
Josef Peterer (Vater und Sohn, 1928 und 1974).
Charakteristisch für das Repertoire erscheint
die breite Auswahl von mittelalterlichem Liedgut,
den Barockklassikern (auf der neuen CD
u. a. die Nr. 11 mit dem "La Follia"-Thema)
und zeitgenössischer europäischer Folkmusik.
Gern spielt das Trio gemeinsam mit anderen
Musikern, zur Zeit mit dem dänischen Duo
Harald Haugaard und Morten Alfred Hoirup.
Die Fraunhofer sind viel unterwegs, reisten für
das Goethe-Institut bis nach Afrika und Asien
und arbeiten zugleich an einer Musikschule in
Inning am Ammersee.
Carillon aus dem Oratorium Saul + Bokkington
Pound
Tambourin
Altböhmische Weisen
Sarabande + Lied aus dem Kalevala-Epos
Ajoulote
Zum guten Schluss
Fotos vom 13.Oktober 2005
Fotos: Th. Schwarz
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SWW baut Kulturangebot aus
Die SWW verstärkt ihr Engagement in der Sparte
Volks- bzw. Folkmusik: Am 13. Oktober stellt
die "Fraunhofer Saitenmusik" ihre neue CD der
Öffentlichkeit vor, am 30. November gibt es
wieder den alljährlichen Boarischen Hoagascht
und am 3. Februar 2006 ist sogar die Produktion
einer "Fei Sho"-CD in unseren Räumen geplant.
Damit etabliert sich unsere WERKSTATT KULTUR
nach ihrer Gründung im Jahre 2003 zunehmend
als professioneller Veranstalter, jedoch zu den
Bedingungen einer Behinderteneinrichtung mit
besonderen Ambitionen: Der gemeinsame Kulturgenuss
von Menschen mit und ohne Handikap
in einer entspannten Atmosphäre ermöglicht
Begegnungen, die bei "normalen" Events
nur schwer zu realisieren sind. Gerade behinderte
Menschen benötigen eine vertraute Umgebung,
um ihrer Rolle als Gastgeber stressfrei gerecht
werden zu können. Die Gäste erwartet ein kleiner
Imbiss und vor allem ein direkter Kontakt
zu den Künstlern. Dieses vielseitige Angebot
richtet sich an alle interessierten Mitbürger –
probieren Sie es einfach aus!
Wir danken der Lautensänger Besemfelder-
Stiftung für ihre freundliche Unterstützung!