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14. und 15. März 2007
Starkbier-Fest mit Claus Obalski und der Höhenrainer Sechsermusi
Claus Obalski über den Nockherberg
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Der Münchner Claus Obalski stand seit Dieter
Dorns „Lulu“-Inszenierung 1977 auf vielen Bühnen,
ist durch seine Fernsehrollen ( „Komödienstadel“,
L. Thoma: „Die kleinen Verwandten“)
bekannt geworden, spielte beim Wiesenanstich
den Franz Beckenbauer und macht seit 2002
auf dem Nockherberg beim
Singspiel mit, in der Rolle
der Ulla Schmidt 2002/06.
Ulla Schmidt & Claus Obalski, 22.2.2007
Wie wird man Akteur auf
dem Nockherberg? – Das
Singspiel steht und fällt mit
seinen aktuellen Bezügen.
Der Darsteller des Oberbürgermeisters
hat einen recht
sicheren Job, denn auch die
Lokalpolitik wird aufgespießt. Neben Talent für
Satire und Gesang muss ein Schauspieler natürlich
auch äußere Ähnlichkeit mit dem jeweiligen
Politiker mitbringen, eine nicht immer leichte
Suche für Eva Demmelhuber, die Regisseurin.
Wie entsteht das Singspiel? – Zu Beginn des
Jahres treffen sich die beiden Textautoren Holger
Paetz und Uli Bauer mit der Regisseurin, legen
die Szenerie (2006 „Die Trauminsel“) fest und
wählen die aktuellen Politiker und ihre Darsteller
aus. Ganz wichtig sind beim Singspiel natürlich
die musikalischen Arrangements, die Klaus
Reichardt liefert, auch für das Quartett mit den
ausgebildeten Sängern.
Viele der auf der Bühne agierenden Politiker
sind ja leibhaftig im Saal; spielen die irgendwie
mit? – Ob sie wollen oder nicht. Die Kameras
achten darauf, dass das entsprechende Politikergesicht
in Großaufnahme erscheint und wer da
keine gute Figur macht ...
Wie kommt es, dass dieses eigentlich lokale Firmenereignis
einen bundesweiten Ruf gewann?
– Den Starkbier-Anstich gibt es ja auch bei anderen
Brauereien. Dessen Tradition verweist jedoch
auf die Paulanermönche, deren Kloster am
Nockherberg stand. Auch der Fastenprediger
trat ja einige Zeit als Bruder Barnabas, der Braumeister
der Paulaner war, auf. Dessen Berufung
ist für das Publikum heute fast so wichtig geworden
wie die Ernennung eines Ministers. Seine
geschliffenen und deftigen Worte sowie überhaupt
die ganze Atmosphäre im Saal finden stets
ein großes Medieninteresse, auch der Fernsehsender,
und sind zugleich Stadtgespäch.
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Texte: Ludwig Thoma (1867 –1921)
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Sohn eines Oberförsters, liebte zeitlebens die
Jagd, präsentierte in seinem Haus auf der Tuften
(Tegernsee) stolz 182 „Kruckn, Gwichtl,
Gweih“. Kindheitsparadies
im Forsthaus Vorderriß an
der Tiroler Grenze. Studium
der Forstwissenschaft abgebrochen,
wurde Jurist. Erste
literarische Arbeiten in der
Augsburger Abendzeitung.
In Dachau wurden dem
Rechtsanwalt die Bauern
Objekt kritischer Beobachtung.
In München im Kreis der Simplicissimus-
Künstler, gab seine Kanzlei auf und wurde Redakteur
des Blattes; als solcher sechswöchige
Haft in Stadelheim. Erfolgreicher Theater- und
Romanautor. Kurze Ehe mit einer Tänzerin. Im
Weltkrieg politische Neuausrichtung: Kampf
gegen die Räterepublik, zuletzt Schmähartikel
im Miesbacher Anzeiger v. a. gegen jüdische
Sozialisten, Kommunisten, Literaten (1989 stellt
die Stadt München, Käuferin des Nachlasses,
die Verleihung der „Ludwig-Thoma-Medaille“
ein). Universalerbin war seine jüdische Freundin.
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Höhenrainer Sechsermusi
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2004 wurde diese Blasmusik- besetzung aus der Musikkapelle Großhöhenrain ausgegliedert: Josef Mangstl (Leitung und Flügelhorn), Georg Haager (Tuba), Hans Haager (Tenorhorn),Maria Haager (Flöte), Richard Haager (Baryton), Leonhard Kogler, (Flügelhorn), Theresa Kogler (Klarinette), Klaus Meindl (Tenorhorn), Markus Vollert (Trompete).
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Bierausschank
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Zum Ausschank frisch vom Fass gelangt das
traditionsreiche Salvator-Starkbier der Brauerei
Paulaner, die unser Fest großzügig unterstützt.
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Flyer im PDF-Format
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Fotos: Thomas Schwarz
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