english flag Logo SWW

MOZART Violinsonaten VI

14. November 2012, 19.30 Uhr

Mozarts Violinsonaten


Bildnis von Barbara Krafft, 1819

W.A. MozartVon Mozarts insgesamt 36 erhaltenen Violinsonaten sind manche nur fragmentarisch überliefert; andere wurden nach seinem frühen Tod mit 35 Jahren (1791) von Maximilian „Abbé“ Stadler, der den Nachlass ordnete und als einer der führenden Persönlichkeiten des damaligen Wiener Musiklebens gilt, vervollständigt. Diese Kompositionen stammen aus allen Schaffens­perioden; der früheste Satz einer Sonate entstand bereits 1762 – da war das Salzburger Wunderkind gerade mal sechs Jahre alt!

In diesen Werken errang die Violine erst nach und nach einen gleichberechtigten Part, denn die ersten Stücke wurden als Sonaten für Tasteninstrument, also Cembalo oder auch Hammerflügel, mit „Begleitung der Violine“ veröffentlicht. An deren Stelle konnte laut Titelblatt jedoch ebenso die Flöte treten.

Die berühmte Geigerin Anne-Sophie Mutter sieht in diesen Bezeichnungen eher gängige Formeln erwandt und meint: „Es ist egal, ob es ‚Sonate für Geige und Klavier‘ heißt oder umgekehrt. Es ist weder die Geige an erster Stelle noch das Klavier. Ohne diese Interaktion ist Kammermusik ohnehin nicht möglich.“


Die Künstler

Foto: Sascha Kletzsch

Die Künstlerhaben mit diesen Interpretationen im Winter und Frühjahr 2010/11 bereits ihr Publikum im Gasteig begeistert und sind auch unserem Haus seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. 2006 gastierten sie bei uns mit Beethovens Violinsonaten.

Elizabeth Hopkins, in Schottland geboren, begann mit 6 Jahren Klavier zu spielen. Sie erhielt ihre Ausbildung am Londoner Trinity College of Music, der Münchner Hochschule für Musik und am Salzburger Mozarteum. Seit vielen Jahren Solopianistin und Kammermusikerin im In- und Ausland. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf den seit 1995 von ihr gestalteten Gesprächskonzerten, die ihren Zuhörern einen faszinierenden Einblick in die Werke großer Komponisten bieten.

Boris Kucharsky, 1971 in Dortmund geboren, von russischer, slowakischer, deutscher und jüdischer Abstammung. Ab 1984 Schüler an der Londoner Yehudi-Menuhin-Schule sowie weitere Studien an der Musikhochschule Köln und der Yale-Universität. Konzerte in Europa, dem Fernen Osten und den USA. Mehrere zeitgenössische Komponisten haben Werke für ihn geschrieben, Eugen Suchon hat ihm die „Fantasia und Burleske“ gewidmet. Kucharsky spielt auf der „Baron Knoop“, einer Violine, die Carlo Bergonzi 1735 in Cremona gebaut hat.



Programm

Sonate C-Dur KV 6
Allegro
Andante
Menuet I, Menuet II
Allegro molto


Sonate F-Dur KV 547
Andantino cantabile
Allegro
Andante con variazioni


------------- PAUSE ----------------


Sonate A-Dur KV 526
Molto allegro
Andante
Presto

Reservierung | nach oben | So finden Sie zu uns | Flyer im PDF-Format